Entwicklung und erste Evaluation eines Fragebogens zu Stresserfahrungen bei Usher-Syndrom Typ II

Antragsteller/in: Prof. Dr. Paul Nater, Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Rehabilitationswissenschaften, Abt. Blinden- und Sehbehindertenpädagogik
Fördersumme: 1.500 €
Jahr: 2009

Zusammenfassung
Die doppelte Schädigung des Hörens und Sehens bei Usher-Syndrom verursacht in Verbindung mit psychischen und sozialen Determinanten erhebliche Beeinträchtigungen der Aktivitäten und Partizipation, wodurch die Personen besonders gefährdet sind, Stress zu entwickeln.

Ziel der Studie ist die Entwicklung eines Fragebogens, der die Determinanten von Stress bei Personen mit USH2 in den bedeutsamen Lebensbereichen spezifisch erfasst. Aus den Ergebnissen sollen hörsehschädigungsspezifische Interventionsmaßnahmen postuliert werden, um die Betroffenen zur autonomen Integration zu befähigen und um deren Lebensqualität zu verbessern.